UA-146419102-1EVOPÄD – Evolutionspädagogik


EVOLUTIONSPÄDAGOGIK® - WAS IST DAS?

Mit der Evolutionspädagogik® wird Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Schwierigkeiten bei der Aufnahme, der Verarbeitung und Wiedergabe von Wissen und Fertigkeiten geholfen.

In der Gehirnforschung (John J. Ratey) geht man davon aus, dass jeder Mensch bis zu seinem ca. vierten Lebensjahr die 7 Entwicklungsstufen der Evolution (modellhaft) durchläuft. Diese kindlichen Bewegungsmuster entsprechen den Stufen der Gehirnentwicklung. Wird eine Stufe nicht genügend erfahren oder durchlebt, können im Netzwerk des Gehirns bestimmte Verbindungen nicht optimal gebildet werden. Eine daraus resultierende Blockade auf einer der Stufen kann sich auf das Sozial- und Lernverhalten auswirken.

Unser Gehirn besitzt aber die Fähigkeit durch Training diese Defizite auszugleichen und fehlende synaptische Verbindungen neu herzustellen bzw. zu stabilisieren.
In der Nachhilfe wird Wissen nachgearbeitet und geübt. In der Evolutionspädagogik®

schaffen wir die Grundlage dafür, dass Lernen, Wahrnehmen und Verhalten überhaupt

gelingen kann.

Sigrid Matkovits

DIE 7 STUFEN DER EVOLUTIONSPÄDAGOGIK

Das alles lernen wir in den ersten Lebensjahren und greifen unser ganzes Leben, auch im Erwachsenenalter darauf zurück.
01 DER FISCH

Die ersten Bewegungen eines Kindes – das Rollen – ähneln denen eines Fisches, der sich von den Wellen wiegen lässt. Hier geht es um das das Urvertrauen.Eine Blockade kann sich darstellen als: Unsicherheit, mangelndes Vertrauen in sich und die Umwelt, Resignation, Ängste, Identitätsprobleme, Überforderungsgefühle, ist ständig am Rotieren.
02 DER FROSCH

Dann beginnt das Kind neugierig den Kopf zu heben und später den Oberkörper mit den Unterarmen hoch zu stützen. Diese Bewegung entspricht den Amphibien. Die Erlebnissicherheit entwickelt sich auf dieser Stufe.Blockaden äußern sich oft so: Schutzlosigkeit, Hilflosigkeit, Schüchternheit, Zurückgezogenheit.
03 DAS KROKODIL

Danach folgt das zielgerichtete Robben eines Reptils aus dem sich das Krabbeln der Säugetiere entwickelt. Die Körper- und die Gefühlssicherheit werden hier ausgebildet. Blockaden auf der Reptilstufe können sich folgendermaßen zeigen: angespannt, träumt sich weg, hyperaktiv, impulsiv und unkontrolliert.
04 DER LÖWE

Sobald Kinder die Phase des Laufens beginnen, ordnet die Evolutionspädagogik® dies den Affen zu. Die Gruppensicherheit ist das Ziel dieser Stufe. Ein Mangel an Kompetenz kann sich so zeigen: unterwürfiges oder überangepasstes Verhalten, unangepasstes Verhalten in Gruppen, Regeln einhalten ist schwer.
05 DER AFFE

Auf der Säugetierstufe findet man manchmal dieses Verhalten als Ausdruck einer Blockade vor: Beziehungsprobleme, zu nah dran oder zu weit weg, scheu, aggressiv, kann keine Nähe zulassen, kann sich nicht einlassen, Koordinationsschwierigkeiten, Schwierigkeiten mit Rechts und Links, Lesen oder Rechnen fallen schwer.
06 DER URMENSCH

Ein sicherer Gang auf zwei Beinen und beginnende Sprache kennzeichnen die Stufe des Urmenschen. Auf der Urmenschanstufe geht es um die Sicherheit in (Körper-) Sprache und Kooperation.Eine Blockade in der Sprachsicherheit kann so aussehen: Probleme im sprachlichen Ausdruck, Körpereinsatz statt Sprache, Körpersprache statt verbaler Ausdruck.
07 DER MENSCH

Die Kooperations- und Kommunikationssicherheit des Menschen ist die siebente der Evolutionsstufen. Hier ist das Systematisieren und die Empathie wichtig.Blockaden auf dieser Stufen kennzeichnen sich oft so: mangelnde Fähigkeit, Gefühl und Verstand dosiert einzusetzen, rationales Handeln ohne Empathie, selbstgefälliges und/oder selbstbezogenes Verhalten, Überheblichkeit.

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